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Verdichtungsmessung im Garten- und Landschaftsbau

17. November 2012

Umsatz steigern mit Verdichtungsmessung

Verdichtungstest mit dem leichten Fallgewicht steigert Produktivität und Ausführungsqualität im Garten- und Landschaftsbau.

Dieses Problem kennt jeder Landschaftsgärtner zu Genüge: Man kommt als letztes Gewerk auf die Baustelle und soll Wege und Parkflächen anlegen. Aber ist der Untergrund auch wirklich tragfähig oder wurde der gesamte Bauschutt in der Auffüllung entsorgt? Hat der Vorauftragnehmer die Flächen fachgerecht verdichtet?
Baumüll, Verpackungsmaterial und sogar Paletten werden oft einfach in offenen Baugruben entsorgt. Selbstverständlich ist an diesen Stellen im Nachhinein keine ausreichende Verdichtung mehr möglich und neu gebaute Wege würden später starke Setzungschäden aufweisen. Darüber hinaus wird der Kostendruck im Garten- und Landschaftsbau immer größer. Nur wer Baustellen qualitätsorientiert und effizient abwickelt, wird auf Dauer im harten Wettbewerb bestehen können. Nacharbeiten durch Gewährleistungsansprüche sind da besonders ineffizient und kostspielig, und sie können den Ruf des Unternehmens nachhaltig schädigen.
Die Lösung heißt leichtes Fallgewichtsgerät. Ein handliches Verdichtungsmessgerät für den GaLaBau, das innerhalb von zwei Minuten unmittelbar auf der Baustelle Aufschluss über die vorhandene Verdichtungsqualität des Bodens gibt. Ebenso leicht und schnell können Verdichtungsreserven sowie der Grad der Verdichtbarkeit ermittelt werden.

Die Funktion des Gerätes ist denkbar einfach: Ein 10 Kg Gewicht fällt aus einer Höhe von etwa 70 cm auf eine 30 cm Lastplatte. Die daraus resultierende Setzung der Platte wird mittels einer Elektronik gemessen und gibt Aufschluss über die Verdichtungsqualität des vorhandenen Bodens.
Sowohl ZTV-E als auch ZTV-A erkennen die Messungen mit dem leichten Fallgewichtsgerät inzwischen als offizielle Prüfmethode an. Durch die einfache und schnelle Handhabung gehört das Gerät bereits zur Grundausstattung zahlreicher GaLaBau- Betriebe.

Das leichte Fallgewicht erlaubt eine Vielzahl von Messungen in kürzester Zeit. Dadurch kann die Verdichtung des gesamten Baufeldes bereits vor Beginn der Arbeiten flächendeckend getestet werden. Der Vorteil für den GaLaBauer liegt auf der Hand: So können bereits frühzeitig Bedenken angemeldet oder aber tragfähigkeitsverbessernde Maßnahmen durchgeführt werden.

Viele GaLaBauer scheuen jedoch die Investitionen in ein leichtes Fallgewichtsgerät, weil sie denken, so Geld zu sparen. Diese Rechnung ist allerdings nicht zu ende gedacht, weiß Andreas Lorenz, Bauleiter bei der Bietigheimer Gartengestaltung GmbH. „Wenn die Verdichtungsqualität des vorgefundenen Baugrundes ungenügend ist, können wir das mit unserem Fallgewichtsgerät im Handumdrehen nachweisen. Wir sind froh, dass wir uns das Gerät angeschafft haben. Seitdem wir es auf unseren Baustellen einsetzten, fällt es uns leichter, Auftraggeber von der Notwendigkeit bodenverbessernder Maßnahmen wie das Einbringen von Geogittern, oder das Vornehmen von Bodenaustausch zu überzeugen. Auch finanziell ist das Gerät eine gute Sache. Der Anschaffungspreis des Gerätes von unter 4.000,00 Euro hatte sich bereits nach drei Monaten amortisiert“, so Lorenz weiter. „Wir haben unsere Mitarbeiter angewiesen vor Beginn der Arbeiten jede Baustelle erstmal komplett durchzumessen. Ich kann das Gerät ruhigen Gewissens jedem Kollegen empfehlen.“
Eine wichtige Rolle bei der Auswahl des Fallgewichtsgerätes spielen die Ausstattung und die Verarbeitung, da die Messergebnisse aller auf dem Markt erhältlichen Geräte nahezu identisch sind. So ist in jedem Fall auf das Vorhandensein eines Druckers zu achten, womit man sofort auf der Baustelle Protokolle ausdrucken kann.

Viele Auftraggeber bestehen auf die unmittelbare Herausgabe eines Protokollausdruckes. Besonders hervorzuheben ist die GPS- Funktion, da bereits viele öffentliche Auftraggeber und Ingenieurbüros Messungen ohne GPS- Koordinaten nicht mehr anerkennen. „Die Dokumentation unserer Messungen durch ein Satellitenfoto in dem Messergebnis, Datum und Uhrzeit vermerkt sind, ist schon eine tolle Sache bei unserem Fallgewichtsgerät“, sagt Jens Achinger, Geschäftsführer der Achinger Garten- und Landschaftsbau GmbH aus dem Sauerland. „Vor allen Dingen die einfache Auswertung durch die Software erleichtert uns die tägliche Arbeit enorm“, so Achinger. „Bei unserem alten Gerät mussten wir die Messungen erst umständlich im Büro ausdrucken. Hinterher haben uns die Auftraggeber immer wieder gefragt, ob der Ausdruck auch wirklich von der jeweiligen Baustelle stammt.“ Daher sei es ratsam darauf zu achten, dass das leichte Fallgewichtsgerät auch über ein integriertes und nicht über ein externes GPS- System verfügt, da nur so die Fälschungssicherheit der Messungen gewährleistetet ist.

Die Inbetriebnahme des Gerätes sollte mit einer qualifizierten Schulung im Umgang mit dem Fallgewichtsgerät durch den jeweiligen Hersteller einhergehen. „Bei der Auslieferung des Gerätes erhielten unsere Mitarbeiter sehr gute Einweisungen durch den Servicemitbarteiter“, sagt Fritz Burkhardt, Geschäftsführer von „Der Garten – Fritz und Team“ aus Glashütten im Taunus. „Wir konnten das leichte Fallgewicht sofort auf unseren Baustellen einsetzten und haben auch schon eklatante Schadensfälle der Vorauftragnehmer nachweisen können“, erläutert Fritz. Nicht zu vergessen seien die Sicherheitsfunktionen, die ein absolutes Muss sind: Deshalb sollte man darauf achten, dass das leichte Fallgewichtsgerät über ein TÜV- Zertifikat verfügt. So wird gewährleistet, dass Verarbeitung, Handhabung und Ausstattung den deutschen Sicherheitsbestimmungen und Normen entsprechen.